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Meditation

Wunderwerkzeug Metta Meditation

Mitgefühl, Zufriedenheit und Lebensfreude

»The more generous, the more happy – the more happy, the more generous.«

Wenn wir uns glückliche Menschen in unserem engeren Umfeld genauer ansehen, ist es meist so, dass diese Personen auch großzügig sind. Und, vice versa, sind die Großzügigen auch meistens glücklich. Das würde bedeuten, dass Großzügigkeit und Glücklich-Sein sich gegenseitig bedingen. Und, ganz wichtig: Großzügigkeit hat an dieser Stelle nichts mit Geld zu tun.

Kann ich Großzügigkeit und/oder Glücklich-Sein beeinflussen?

Laut der buddhistischen Lehrerin Tara Brach, deren Meditations-Podcast ich sehr wertschätze, ist es möglich, durch regelmäßiges Üben von Dankbarkeit und Mitgefühl Gehirnstrukturen zu aktivieren, die unsere »Wahrnehmungsfilter« beeinflussen. So ist zum Beispiel der präfrontale Kortex zuständig für Sozialverhalten, Netzwerken, Zusammenarbeit…  Wenn ich dieses Gehirnareal regelmäßig »trainiere«, werden die Spiegelneuronen aktiviert und wir reagieren z.B. stärker mit Empathie (Was ist bei dir los?«). Es entstehen Achtsamkeit und Präsenz, außerdem Freundlichkeit, die ihren Ursprung in Mitgefühl hat.

Wie kann ich mir das alltagstauglich vorstellen?

Dazu hat Tara Brach eine wunderbare Geschichte erzählt, die ich immer wieder auf Workshops und Retreats erzähle:

Ein Wanderer kommt in ein Dorf, um dort zu leben. Bevor er sich niederlässt, geht er zur Dorfweisen und fragt, was für Menschen denn hier so wohnen. Die weise Frau entgegnet mit einer Frage: »Wie sind denn die Menschen dort, wo du herkommst?« »Nicht vertrauenswürdig, unehrlich, gemein, habgierig, schlecht gelaunt…« Nun, die wirst du hier auch finden.«

Ein paar Tage später kommt ein anderer Wanderer in dasselbe Dorf und stellt dieselbe Frage. »Wie sind die Leute dort, wo du herkommst?«, fragt die Weise zurück. »Gütige Leute! Großzügig, geduldig, lebensfroh, verspielt!« Die weise Frau spricht: »Diese Leute wirst du ziemlich sicher hier auch finden.«

Die Freiheit, zu entscheiden

Ertappst du dich manchmal dabei, wie du diverse Muster immer wieder aufs Neue durchlebst, die du womöglich schon vorher »gewebt« hast? »Das klappt doch eh nicht.« »Das wird bestimmt ein Reinfall.« »Ich lerne immer die falsche Person kennen.« Oder: »Das kann ich nicht.« So oder so ähnlich, wie wir es uns vorstellen, tritt es dann oft auch ein.

Wenn du dich in dieser Falle der Unsicherheit, Unzufriedenheit oder auch Ablehnung befindest, ist der erste Schritt erst einmal, diesen Zustand zu bemerken. Vielleicht ist es ein Text wie dieser, der dich aufrüttelt. Manchmal ist es ein stiller Moment oder ein Gespräch.

Der zweite Schritt ist, zu verstehen, dass du die Freiheit hast, zu entscheiden. Du kannst immer etwas ändern. Du kannst z.B. jeden Tag aufs Neue entscheiden, was du isst, wie viel du dich bewegst oder ob du heute meditierst. Das wird vielleicht nicht sofort im Außen etwas verändern, aber im Innen – und wenn das erst einmal zum Leuchten anfängt, können kleine Wunder passieren.

Schritt drei lautet: Dranbleiben und geduldig sein. Achtsam annehmen, was ist, und zulassen, was kommt.

Welches Hilfsmittel gibt es auf YOGAMOUR, um das Gehirn umzuprogrammieren?

Die Loving Kindness Meditation oder Metta Meditation ist ein großartiges Werkzeug, eine generell positive Grundeinstellung zu etablieren. Metta (auf Sanskrit: maitri) bedeutet liebende Güte (ich nenne es gerne liebevolle Güte). In zwei angeleiteten YOGAMOUR-Meditationen kultivieren wir bewusst eine liebevolle, aufgeschlossene und gütige Haltung uns selbst, anderen Menschen und Wesen und auch gewissen Situationen gegenüber.

Es gibt auf YOGAMOUR plus eine kurze und eine etwas längere Fassung. Probiere sie beide aus und nimm dir vor, sechs Wochen lang je dreimal mit einem der beiden Audios zu meditieren. Bestimmt hast du noch irgendwo ein kleines Notizbuch rumliegen. Schreibe (oder zeichne) nach jeder Meditation etwas hinein, ein passendes Gedicht, eine inspirierende Songzeile, ein Zitat oder einen einfachen, positiven Gedanken.

Hier findest du die beiden Meditationen:

  1. Kurze Wohlfühl-Metta-Meditation (5 Min.)
  2. Metta-Meditation – »Anleitung zum Glücklichsein« (10 Min.)

Viel Freude beim Umprogrammieren!

Teile gern unten in den Kommentaren, welche Muster sich bei dir immer wieder breit machen und wie es dir nach ein paar Wochen mit den Meditationen ergangen ist!

Alles Liebe,

deine Bärbel

 

Länge
mehrere Minuten

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Veröffentlicht am 23. Juli 2023

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