Verena Di Bernardo: Restorative Yoga

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Restorative Yoga (1) – zum Pausieren und Regenerieren

Eine Session bei Stress oder innerer Anspannung

Rennst du manchmal auch durch deinen Tag? Und bist die meiste Zeit im Autopilot? Genau in solchen Zeiten, wenn du überhaupt nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht - zwischen Terminen, Mails, Reisen, Haushalt, kleinen Kindern oder Teenagern, aber auch in besonders herausfordernden Zeiten wie vor Prüfungen, auf Jobsuche, nach einem Jobwechsel, einer Geburt, einer Trennung oder in den Wechseljahren - kann Restorative Yoga so etwas wie ein innerer Rettungsanker sein… denn es wirkt direkt auf dein Nervensystem! (Genaueres dazu kannst du noch einmal in meinem Artikel »Was ist eigentlich… Restorative Yoga?« nachlesen.)

Einfach nur Sein

Tatsächlich ist es manchmal erstaunlich, wie ein paar Minuten Nichts-Tun - einfach nur Sein - wirklich alles verändern können, zumindest innerlich. Klar - und das ist meist das größte Hindernis: Du musst es einfach tun, das Nichts-Tun. DU darfst dir selbst diese Zeit einfach schenken und erkennen, dass genau diese Auszeit eine immense Wirkung hat. Für die meisten von uns ist es viel, viel einfacher sich selbst davon zu überzeugen, dass wir uns bewegen sollten, um gesund und fit zu bleiben. Eine halbe Stunde für forderndes Vinyasa Yoga - das ist gut investierte Zeit für unseren Körper, für seine Muskeln, Knochen, das Herz-Kreislauf-System, seine Kraft und Ausdauer, seine Haltung und Form. Aber einfach nur Ausruhen mitten am Tag?
Der »Nutzen« lässt sich vielleicht an einem geschäftigen Tag erst einmal nicht so offensichtlich erkennen. Aber: Bei dieser Restorative-Session geht es nicht nur ums »Runterkommen«, obwohl das alleine oft schon Gold wert ist. Sie ist auch dafür gedacht, zwischendurch »deine Batterien« wieder aufzuladen.

Parasympathikus und Sympathikus - ein Wechselspiel

Kurze Ruhepausen während des Tages sind dafür essentiell! Wir brauchen einfach beides, die aktiven genauso wie die Erholungsphasen. Auf Nervensystemebene drückt sich das in einem Wechsel zwischen dem sympathischen und dem parasympathischen Zweig des ANS (autonomen Nervensystems) aus. Ein gesundes Nervensystem kann relativ mühelos von dem einen in den anderen Zustand wechseln - und das können wir aktiv durch die kurzen Ruhephasen in den Restorative-Haltungen inmitten eines bewegten Tages tun.

Um es deutlich zu formulieren: Wenn wir unser parasympathisches Nervensystem bewusst und achtsam stimulieren, können sich Körper, Gehirn und Geist beruhigen - Regeneration auf allen Ebenen ist möglich. (Unser autonomes Nervensystem ist mit jedem anderen System unseres Körpers verzweigt und wirkt darauf regulierend ein.) Am Rande sei vorsichtshalber bemerkt - aus Sicht einer leidenschaftlichen Yogalehrerin - dass solche Restorative-Einheiten aber natürlich Bewegung und Aktivität nicht ersetzen, unbedingt aber ergänzen sollten. Sympathikus und Parasympathikus gehören untrennbar zusammen!

Was dich erwartet

In dieser Yogaeinheit geht es nun bewusst darum, in den parasympathischen Modus zu finden: Tauch’ ein mit mir in eine typische Restorative-Haltung zur sanften Öffnung der Körpervorderseite und der Hüften, beweg’ dich mit mir in einen der achtsamsten Twists überhaupt und genieß’ ein geführtes und unterstütztes Shavāsana - ich hoffe, es tut dir so gut wie mir und schenkt dir viel neue Kraft.
Ja, mit einer Dauer von etwa 40 Minuten ersetzt diese Folge nicht unbedingt nur eine kurze Kaffee- oder Teepause... aber: Wenn du wirklich an einem langen Tag wie im Hamsterrad fühlst, dann brauchst du vielleicht ein bisschen, um wirklich einen Effekt zu spüren. Vielleicht versuchst du es einmal statt deiner Mittagspause im Homeoffice? Oder am Nachmittag, wenn die Kids beschäftigt sind und es in deiner Umgebung ruhiger wird? Direkt nach der Arbeit? Einfach dann, wenn du es am nötigsten brauchst! :)

Wichtiger Hinweis: Bevor du mit dem Üben beginnst, schau’ dir unbedingt mein kurzes Tutorial zum Einsatz von Hilfsmitteln während der Session an. Dort erfährst du auch, wie du deine Decken schon als Vorbereitung falten kannst, damit du zwischendurch nicht so viel basteln musst.

Ich wünsche dir ganz viel Freude mit meiner ersten Restorative Yoga-Session bei YOGAMOUR!

Deine »Yogafee« Verena


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Level/Style:

Länge
40 Minuten
Du brauchst:
Yogamatte oder Teppich, Yogabolster, Decke, 2 Blöcke

Was ist drin:

  • Durchschütteln im Liegen (Zehenwippen)
  • liegender Schmetterling (Supta Baddha Konāsana)
  • Twist über Bolster (in Bauchlage)
  • unterstütztes Shavāsana

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Veröffentlicht am 21. April 2024

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