Yoga ohne Matte. Bärbelim Olympiapark München

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Yoga-Programme

Die 7 besten YOGAMOUR-Sessions ohne Matte

Yoga geht immer und überall!

von Verena

Kennst du sie auch? Diese hübsche kleine Ausrede, dass du jetzt einfach gerade kein Yoga machen kannst, weil du keine Yogamatte parat hast, nicht genügend Platz dafür ist, du im Freien campst, die Wiese zu nass ist usw.? Sie ist nur in deinem Kopf. 🙂

Es gibt immer die Möglichkeit, genau JETZT, in diesem Moment, Yoga zu praktizieren – es kommt nur darauf an, was du unter Yoga verstehst oder an welchen mentalen Schubladen du festhältst… bewusst atmen geht immer, oder? Die Achtsamkeit schulen auch. Nach innen zu tauchen kann im Alltag manchmal schwierig sein – empfiehlt sich zum Beispiel nicht beim Autofahren -, aber auch dazu hättest du wahrscheinlich tagsüber Gelegenheit. Am Schreibtisch kannst du dich zwischendurch strecken, vielleicht sogar regelmäßig aufstehen und dich kurz bewegen, morgens noch im Bett ein Dankbarkeitsritual einschieben und abends vor dem Einschlafen eine einzige Restorative āsana üben (zum Beispiel die Beine an der Wand nach oben ablegen). All das ist Yoga!

Falls du zusätzliche Inspiration brauchst und einfach mal eine Woche unter Bärbels Anleitung mehr Yoga in waschechte Alltagssituationen hineinbringen möchtest, haben wir hier einen einfachen Wochenplan für dich zusammengestellt. Du kannst entweder sieben Tage lang konsequent üben – und dabei feststellen, dass es gar nicht so schwierig ist, jeden Tag ein bisschen Yoga zu machen, egal wo. Oder aber du wählst ganz frei eines dieser Videos aus, wenn du das nächste Mal keine Matte dabei oder wenig Platz hast, die Location schwierig ist usw.

Tag 1: Pyjama asanas (10 oder 14 Minuten)

#159: Yoga im BettAm ersten Tag dieser etwas unkonventionellen Yogawoche brauchst du noch nicht einmal das Bett zu verlassen! Noch bevor du so richtig in deinen Tag startest, kannst du gleich dort ein bisschen Schwung in deinen Körper und Geist bringen…
Das geht prima mit einer Umkehrhaltung, der belebenden Sonne-Faust-Übung, ein bisschen Schütteln, einer wohltuenden Lymphdrainage, dem Windshield Wiper, der Jungle Bridge und der Schulterbrücke. Dazu gibt es noch einen liegenden Twist, einen Full Body Stretch, und bei Bedarf: Die Magic Seven. Das sind fünf zusätzliche Minuten, in denen du deine Wirbelsäule in alle Richtungen streckst, beugst und twistest – mmmmm, so kann der Tag kommen! » zum Video

Tag 2: Badezimmer-Yoga-Quickie (10 oder 18 Minuten)

Badezimmer-Yoga-QuickieAm zweiten Tag deiner Yoga-im-Alltag-Woche haben wir einen super Vorschlag für dich, wie du dein Badezimmer in deinen persönlichen Yoga-Space verwandeln kannst! Der graue Morgen, das Geplapper im Radio, kalter Kaffee, Partner:in, Kids, Mitbewohner:innen – alles nervt? Kurz mal die Tür ganz fest verschließen und tief durchschnaufen mit dem Badezimmer-Sonnengruß, einer spannenden Adler-Sequenz, einem stehenden Twist in der Stuhlhaltung. Ragdoll āsana und »Hallo Welt hier bin ich« heben ganz bestimmt deine Laune! Und, wenn du noch Zeit hast: so eine Gesichtsmassage lässt dich vielleicht sogar wieder entspannt lächeln und wappnet dich für das tägliche Chaos… » zum Video

Tag 3: Der vierteilige Atem des Tao – Eine Meditation in Bewegung (8 Minuten) 

Atem des TaoWillkommen zum dritten Tag unseres Wochenplans! Falls du zu denjenigen gehörst, die das Wörtchen »Meditation« lesen und am liebsten überspringen würden… STOPP! Diese Meditation zeigt dir nämlich, wie abwechslungsreich meditieren sein kann. Gerade wenn du so gar nicht in Stimmung bist für stilles Sitzen, könnte der »vierteilige Atem des Tao« im Stehen dir besonders gut tun.
Du kannst dir das Video erst einmal ansehen – oder du übst einfach gleich mit – die Übungsabfolge ist wirklich einfach. Sie wird achtsam und in Ruhe ausgeführt und ist im Yin Yoga beliebt, da sie ganz sanft Atem und Bewegung miteinander verbindet und für Ruhe und Entspannung auf körperlicher und geistiger Ebene sorgen kann. Wenn du magst, kannst du dir bei den Hand- und Armbewegungen vorstellen, dass du Chi bzw. Prana (=Lebenskraft) empfängst, achtsam einsammelst und zu dir holst, um es dann wieder in die Welt zu verteilen. » zum Video

Tag 4: Yoga-Quickie für jede Tageszeit (10 oder 17 Minuten)

Yoga Quickie für jede TageszeitHeute noch einmal Bad-Yoga! Oder aber auch – nach Bedarf – neben dem Schreibtisch, im Zug, im ranzigen Motelzimmer mit bedenklichem Teppich oder auf der nassen Wiese. Die Übungen, die Bärbel in diesem Video zeigt, gehen wirklich auf engstem Raum – und tun gleichzeitig sooo gut, weil sie dir INNEN mehr Weite schenken.
Das darfst du heute ausprobieren: ein wenig Schwingen (sanftes Twisten), befreiendes Schulterkreisen, vitalisierende Zehenspitzenbalance und einen stehenden Full Body Stretch – und für noch mehr (inneres) Gleichgewicht: den twistenden Baum und den Gleiter. Dazu gibt es kräftige Utkatasana-Varianten, den schüchternen tanzenden Krieger und noch einmal Ragdoll āsana und »Hallo Welt hier bin ich« für die Laune. Auch mit diesem Video kannst du noch eine entspannende Gesichtsmassage hinten dranhängen, wenn du magst. » zum Video

Tag 5: Funny Walking (so lange du magst) 

Funny Walking»Spazieren für Fortgeschrittene« oder eben »lustiges Gehen« nennt Bärbel ihre Reihe von Empfehlungen, wie ein Spaziergang zu einem echten Erlebnis wird. Erst gestern habe ich mich bei einem Sonntagsspaziergang dabei ertappt, wie ich meinen Sohn ermahnt habe, »richtig« zu laufen und nach vorn zu blicken, als er rückwärts beinahe in einen anderen Spaziergänger hineingelaufen wäre. Schade eigentlich, dachte ich im nächsten Moment – Kinder machen so natürlich, was Bärbel und der Yogatherapie-Experte Dr. Günter Niessen uns allen empfehlen: außer vorwärts auch rückwärts, seitwärts, überkreuz laufen. Und hüpfen! Beim Treppensteigen öfter mal Stufen auslassen und auch wieder: rückwärts, seitwärts überkreuz nach oben. Die Hüft- und Kniegelenke werden sanft bewegt, der Rücken liebt’s. Und der Spaß- und Quatschfaktor macht nebenbei unglaublich entspannt für den nächsten Spaziergang mit/nebst hüpfenden Flöhen. 😉 Schau’ dir kurz das Video an und dann geh’ einfach los und probier’s aus! » zum Video

Tag 6: Wald-und-Wiesen-Yoga (14 Minuten)

#157: Wald- und Wiesen-YogaDas heutige Video ist doch der beste Beweis, dass du (fast) überall Yoga üben kannst, oder? Bärbel steht in Stiefeln und Wollmütze im böigen Wind und übt trotzdem mit großer Achtsamkeit und (innerem) Gleichgewicht ihre Wald- und Wiesensonnengrüße…
Dazu gibt es den dynamischen Krieger 1 hoch-tief, den twistenden Krieger, den Krieger 2 hoch-tief mit Kuharmen und den jubelnden Krieger – das sind alles āsanas, die super im Freien und ganz ohne Matte funktionieren. Zusammen mit Bärbel übst du den gestreckten seitlichen Winkel, den Gleiter mit Concorde-Flügelchen und – die zwei gehören bei dieser Reihe einfach fest dazu: Ragdoll und Hallo Welt-Muckelāsana. Stilles Nachspüren geht auch ganz wunderbar im Stehen, soll aber nicht unser geliebtes Shavasana für immer ersetzen, gell? » zum Video

Tag 7: Geh-Meditation (7 Minuten)

GehmeditationHeute wird es noch einmal so richtig schön meditativ: Als Abschluss der Ohne-Matte-Woche darfst du eine Geh-Meditation ausprobieren. Dafür benötigst du nichts weiter als deine eigenen Füße und ein ruhigen Plätzchen zum Gehen, gerne barfuß. Entweder du gehst raus ins Freie – dann muss es unbedingt ein sicherer Ort sein, am besten eine Wiese oder einen Weg/Park, wo keine Autos und Fahrräder unterwegs sind – oder du bleibst in einem Raum, in dem du dich gut bewegen kannst. Du kannst dir einfach Kopfhörer aufsetzen und dich von Bärbels Stimme anleiten lassen.
Es geht darum, achtsam einen Fuß vor den anderen zu setzen und ins Spüren zu kommen. Irgendwann weißt du, wie es funktioniert und kannst ganz für dich alleine »meditieren gehen«. Gerade an einem »Stress-Pur-Tag«, der überwiegend im Sitzen stattgefunden hat, ist das eine 1a-Möglichkeit, dich ganz bewusst dafür zu entscheiden, die Ruhe in der Bewegung zu finden. In der Geh-Medi geht es nämlich nicht darum, ein Ziel oder einen Ort zu erreichen… Bärbel meint: Wenn es ein Ziel gäbe, könnte es Zufriedenheit heißen. Oder innerer Frieden. Oder dynamische Stille. » zum Audio

Wie immer dürfen wir letztendlich feststellen, dass es der Weg ist, der wunderschön ist und gut tut, auch wenn viele andere von Zielen reden. Danke ganz besonders für diese Erinnerung, liebe Bärbel!

Und denk’ dran: Mach’s einfach! Mit einem (yogischen) Augenzwinkern geht so vieles leichter…  in diesem Sinne wünschen wir dir viel Spaß und Freude beim Ausprobieren. 

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Veröffentlicht am 11. Februar 2024 | Geschrieben von Verena | Alle Artikel von Verena

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